Nordic Highland Games 2013 in Eckernförde

Am vergangenen Wochenende (17.-18. August) hat das Team rund um Henning Franz die ersten Highland Games in Schleswig Holstein ins Leben gerufen. Die Kulisse und die Atmosphäre direkt am Südstrand sucht seines gleichen. Das Wettkampffeld selbst lag im Sand und war nur 20 Meter von der Ostsee entfernt, was dem Wettkampf selbst eine zusätzliche Besonderheit geboten hat.
Um die Veranstaltung professionell aufzubauen hat sich der Veranstalter für die Moderation Jurek Schilsky und das Team der Lowlander e.V. für die sportliche Leitung des Wochenendes dazu geholt.
An dieser Stelle ein großes Lob für die hervorragende Leistung aller Beteiligten.
Eingeladen wurden Deutschlands beste Highlander, welche sich gleich an zwei Wettkampftagen den Kampf mit den Gewichten und den neuen Begebenheiten, aus Sand heraus werfen zu müssen, stellten.

Aufgeteilt wurde der Wettkampf wie folgt:

Samstag:
7,25 kg putting the stone – open
12,7 kg weight for distance
7,25 kg scottish hammer
25,4 kg weight over bar
caber

Sonntag
10,0 kg putting the stone – stand shot
25,4 kg weight for distance
10,0 kg scottish hammer
25,4 kg weight over bar
caber

Um die Sicherheit der Athleten zu gewährleisten, hat sich das Team der Lowlander etwas einfallen lassen. Diese haben in der Größe des Abwurfsektors eine Abwurfplattform gebaut und diese fest in den Sand verankert, was das werfen für uns Athleten erheblich erleichterte.

Der Wettkampf selbst war bis zum Ende ein Kopf an Kopf Rennen zwischen 3 Athleten, welchen am Ende Markus „BamBam“ Vortriede für sich entscheiden konnte. Er gewann an beiden Tagen klar den scottish hammer, welcher für die Athleten eine weitere Besonderheit geboten hat. Es musste ohne Hammerschuhe geworfen werden da es keine Möglichkeit gab diese zu benutzen. Aber auch hierfür will sich das Team der Lowlander für das nächste Mal etwas einfallen lassen.
Den zweiten Platz belegte Andreas Deuschle, welcher wie auch nicht anders erwartet mit Abstand an beiden Tagen die Disziplin putting the stone für sich entscheiden konnte. Auch im Hochwurf zeigte er seine derzeitige Topform und wir sind gespannt ob er noch in dieser Saison den Rekord im Hochwurf von Gunnar Pfingsten knacken kann.
Drittplazierter und somit zweiter nach Markus Vortriede vom Clan Ironforge e.V. auf dem Treppchen war David Frey, welcher weit hinter seinen Möglichkeiten blieb.
Dahinter gab es ein Kopf an Kopf rennen zwischen Stefan Kolitsch, Peter Sjoerds und Christian Roggisch. Leider belegte Peter im schweren weight for distance den letzten Platz und ließ viele Punkte liegen, was ihm eine bessere Platzierung unmöglich machte.
Jens Schwan konnte sich am Samstag für das Caberfinale qualifizieren und somit sogar David Frey in dieser Disziplin hinter sich lassen. Auch ansonsten war die Leistung von Jens sehr suverän und wir können auch von ihm am Ende der Saison noch einiges erwarten.
Auch Alexander Dißel konnte im weight for distance gute Weiten und Platzierungen belegen und sicherte sich eine gute Platzierung hinter Jens Schwan und ließ einige Athleten hinter sich.

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